Haus des Jugendrechts Trier
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Kreativ gegen „Legal Highs“

Studierende der Hochschule Trier - Fachbereich Kommunikationsdesign - die Arbeitsgruppe (AG) Jugendschutz in der Region Trier und das Haus des Jugendrechts Trier haben Informationsmaterialien zur Präventionsarbeit gegen „Legal Highs“ entwickelt.

Sogenannte „Legal Highs“ werden als Badesalze, Räuchermischungen, Lufterfrischer, Kräutermischungen oder Forschungschemikalien deklariert.
„Legal Highs“ werden im Internet als vermeintlich legale Alternative zu illegalen Drogen angeboten und tragen exotische Namen wie „Amazonas Vanilla“, „Bonzai Summer Boost“ oder „Spice“.
Verkauft werden die Drogen überwiegend über Online-Shops in bunten Tütchen.

Was so harmlos klingt, kann jedoch schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.  Viele der überwiegend jungen Konsumierenden mussten nach der Einnahme solcher Substanzen, deren Inhaltsstoffe und Dosierung meist unbekannt sind, aufgrund gesundheitlicher Probleme notärztlich behandelt und in Krankenhäuser verbracht werden. Auch in der Großregion Trier verstarben bereits mehrere Personen nach dem Konsum der vermeintlich harmlosen „Legal Highs“.

Es ist davon auszugehen, dass der Bekanntheitsgrad und damit die Problematik dieser Drogen zugenommen haben. Trotz steigender öffentlicher Aufmerksamkeit ist vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen deren Gefahrenpotenzial offenbar nicht bewusst.
Von daher bedarf es daher verstärkter Information und  Prävention. Und um die Zielgruppe zu erreichen, sollte diese Arbeit idealerweise von jungen Menschen für junge Menschen geleistet werden.

Um dies zu erreichen, wurde mit der Hochschule Trier eine Kooperation eingegangen, um gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Trier - Fachbereich Kommunikationsdesign - Projekte zur Prävention von „Legal Highs“ zu entwickeln. Im Zuge dieser Zusammenarbeit entstanden kreative Arbeiten, die im Rahmen der Präventionsarbeit eingesetzt werden können.

Das erste Projekt in Form eines Plakates und Postkarten konnte durch die Unterstützung der DAK-Gesundheit/Servicezentrum Trier umgesetzt werden.

Das zweite Projekt, bestehend aus einer Stellwand mit Sitzecke und Flyern wurde durch eine Förderung der Sparkasse Trier ermöglicht.

Sämtliche Präventionsunterlagen können kostenlos für Schulen, Jugendeinrichtungen und weitere interessierte Institutionen zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Infos: Christine Schmitz, Stadtjugendamt Trier, (im Haus des Jugendrechts Trier) Tel. 0651 / 718 -2584 oder christine.schmitz@trier.de